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AT-Modem-Emulator von Wiesemann & Theis – moderner Ersatz für Analog- und ISDN-Modems

Die Abschaltung von Analog- und ISDN-Telefonnetzen hat zahlreiche industrielle, technische und sicherheitsrelevante Installationen vor Herausforderungen gestellt. Der AT-Modem-Emulator von Wiesemann & Theis bietet einen direkten und unkomplizierten Ersatz für klassische Modems, indem er die serielle Kommunikation über TCP/IP-Ethernet ermöglicht – ohne Änderungen an bestehender Hardware oder Software.

Mit virtuellen COM-Ports, Box-to-Box-Verbindungen und optionaler TLS-Verschlüsselung stellt er eine sichere, zukunftsfähige Plattform dar, die sich einfach integrieren lässt. Power-over-Ethernet sorgt für flexible Stromversorgung, während die robuste Industrieausführung einen störungsfreien 24/7-Betrieb garantiert.

1:1-Ersatz für Analog- und ISDN-Modems

Der AT-Modem-Emulator ist vollständig AT-kommandokompatibel und pin-kompatibel zu Standardmodems. Bestehende RS232-Verbindungen können ohne Anpassungen übernommen werden. Statt einer Telefonnummer wird die IP-Adresse oder Host-URL des Zielsystems eingetragen. Damit lassen sich frühere Modemverbindungen nahtlos auf ein Ethernet-basiertes Kommunikationsprotokoll umstellen.

Diese Funktion ist besonders relevant für Anwendungen wie:

  • Fernüberwachung von Klima- und Kühlanlagen
  • Fernalarmierung in Sicherheitssystemen
  • Datenerfassung in der Messtechnik

Der Umstieg erfolgt durch einen einfachen Hardwaretausch – ohne Eingriffe in die Kommunikationssoftware.

Antwort auf die Modemabschaltung

Mit der endgültigen Abschaltung klassischer Telefonnetze wurden viele bestehende Modemlösungen unbrauchbar. Der AT-Modem-Emulator erlaubt den Weiterbetrieb vorhandener Systeme durch eine moderne IP-Übertragungsstrecke. Unternehmen können ihre bewährten Installationen behalten und gleichzeitig von höherer Übertragungsgeschwindigkeit, verbesserter Störsicherheit und zeitgemäßer Verschlüsselung profitieren.

Box-to-Box – serielle Verbindung über IP

Die Box-to-Box-Funktion schafft eine transparente Verbindung zwischen zwei AT-Modem-Emulatoren über das Ethernet. Serielle Daten werden bidirektional übertragen – zuverlässig und unabhängig vom Host-Betriebssystem. Automatische Reconnect-Mechanismen sorgen für stabile Kommunikation auch bei kurzzeitigen Netzunterbrechungen.

Diese Funktion ersetzt klassische Wählverbindungen zwischen zwei entfernten Modems und eignet sich ideal für:

  • Langstreckenverbindungen zwischen Steuerzentralen
  • Fernwartung von Maschinen
  • Alarmweiterleitungen über IP

Auf Wunsch lässt sich die Verbindung mit TLS absichern, um Daten vor unbefugten Zugriffen zu schützen.

Virtuelle Modem-Ports für Windows

Über die Windows COM-Umlenkung können Anwendungen weiterhin auf einen virtuellen COM-Port zugreifen, der den Modem-Emulator repräsentiert. Die gewohnte Modemschnittstelle bleibt erhalten, während die physische Verbindung über Ethernet erfolgt. Diese Funktion ist komplett AT-kommandokompatibel und unterstützt eingehende wie ausgehende Verbindungen.

Besonders in virtuellen Maschinen wie VMware oder Hyper-V erspart dies die komplizierte Durchleitung von physischen COM-Ports. Bestehende Software wird ohne Anpassung weiter nutzbar.

Robuste Hardware und Schnittstellen

Der AT-Modem-Emulator ist mit folgenden Schnittstellen ausgestattet:

  • RS232-Port – AT-kommandokompatibel und pin-kompatibel zu klassischen Modems
  • Ethernet-Port (10/100BaseT) mit Autosensing und Auto-MDIX

Die Stromversorgung erfolgt flexibel über PoE oder extern über 12–48 V DC via Schraubklemme. Die galvanisch getrennte Ausführung erhöht die Störfestigkeit. Das Gehäuse ist für Hutschienenmontage optimiert und erfüllt die relevanten Normen:

  • EN 61000-6-2 – Störfestigkeit
  • EN 55032:2015 + A1 Klasse B – Störaussendung
  • EN 61000-3-2 / EN 61000-3-3

Inbetriebnahme und Management

Mit der WuTility-Software lässt sich das Gerät in nur drei Klicks in Betrieb nehmen. Die Konfiguration erfolgt via Webinterface, Telnet oder über die serielle Schnittstelle. DHCP wird unterstützt und ermöglicht eine schnelle Integration in bestehende Netzwerke. Die Fernkonfiguration sorgt für einfache Verwaltung selbst über große Entfernungen.

Vergleich mit anderen Modem-Ersatzlösungen

Im Unterschied zu komplexeren IP-Gateway-Systemen setzt der AT-Modem-Emulator auf den direkten Komponententausch. Er ist damit besonders für Projekte geeignet, in denen bestehende Modemsysteme lediglich ersetzt, nicht aber grundlegend verändert werden sollen.

Die Unterstützung für virtuelle COM-Ports und die optionale TLS-Verschlüsselung heben ihn deutlich von einfachen RS232-to-Ethernet-Konvertern ab.

Typische Einsatzbereiche

  • Klimasteuerung: Fernüberwachung und Diagnosen von Klima- und Kühlanlagen
  • Alarmtechnik: Sicherer IP-basierter Versand von Alarmmeldungen an Leitstellen
  • Messtechnik: Protokollierung und Fernübermittlung von Messwerten
  • Legacy-Systeme: Integration älterer Modem-basierten Geräte in moderne Netzwerke

Zuverlässigkeit und Garantie

Der AT-Modem-Emulator ist für den industriellen Dauereinsatz konzipiert. Mit seiner robusten Bauweise und der normenkonformen Ausführung kann er auch unter schwierigen EMV-Bedingungen betrieben werden. Wiesemann & Theis gewährt eine fünfjährige Garantie, was seine Langlebigkeit und Qualität unterstreicht.

Zukunftssichere Migration von Modem- auf IP-Kommunikation

Der AT-Modem-Emulator von Wiesemann & Theis ist die ideale Lösung für den Ersatz alter Analog- und ISDN-Modems durch schnelle, sichere und vielseitige Ethernet-Kommunikation. Mit virtuellen COM-Ports, Box-to-Box-Verbindungen und TLS-Verschlüsselung ermöglicht er eine einfache Umstellung ohne Eingriffe in die bestehende IT-Architektur.

Er bietet Planern, Ingenieuren und Netzwerkspezialisten die Möglichkeit, bewährte Systeme auch nach der Abschaltung der alten Telefonnetze kosteneffizient und zukunftssicher weiter zu betreiben.

AT-Modem-Emulator

AT-Modem-Emulator
Der AT-Modem-Emulator ist ein direkter Ersatz für klassische Analog- und ISDN-Modems, die in Anwendungen wie Fernüberwachung, Fernalarmierung oder Datenerfassung in der Klima-/Kühltechnik, Alarmtechnik und Messtechnik eingesetzt werden. Anstelle des Telefonnetzes nutzt der Emulator ein TCP/IP-Ethernet-Netzwerk, wodurch die Kommunikation schneller, zuverlässiger und zukunftssicher wird.

Die serielle Schnittstelle bleibt pin- und AT-kommandokompatibel zu Standard-Modems, sodass bestehende Kabelverbindungen und Gerätekonfigurationen unverändert übernommen werden können. Statt einer Telefonnummer wird lediglich die IP-Adresse oder URL der Gegenseite konfiguriert.

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